Aus erster Hand: Erlebnisse, Kolumnen und Hintergrundberichte aus Arktis, Antarktis und Lateinamerika.
Kurz, mittel, lang: wie man den Scoresby Sund zu Fuß erlebt
Auf einer Wanderreise nach Ostgrönland wird an jedem Landeplatz neu eingeteilt. Was die Ganztagesgruppe leistet, was die langsame Gruppe dafür sieht — und warum eine Anlandung wegen sechs Eisbären ausfallen kann.
Scoresby Sund: wo die Eisberge auf Grund laufen
Fünf Knoten Höchstgeschwindigkeit zum Schutz der Wale, Eisberge, die auf dem Meeresboden aufsetzen, und ein Thule-Dorf aus dem Jahr 1000. Was in Nordostgrönlands größtem Fjordsystem liegt.
Timmiarmiut: Wie leer Grönlands Südostküste wirklich ist
Zwischen Narsarsuaq und Tasiilaq liegen mehrere hundert Kilometer ohne Siedlung. Was diese Leere in der Praxis bedeutet — und warum sie der eigentliche Grund ist, dort hinzufahren.
Diskobucht und Uummannaq: Zwei Julireisen mit der Cape Race
Verlassene Bergbausiedlungen, Dörfer mit weniger als dreißig Einwohnern, ein 700 Meter hoher Vogelfelsen und Gletscher, die man erreicht oder eben nicht: Was die Route von Ilulissat nach Uummannaq im Juli zeigt.
Einundzwanzig Tage durch Grönland: von Spitzbergen bis Brattahlíð
Vier Zodiacs, die vor dem Frühstück einen Fjord nach Eisbären absuchen. Ein Kapitän, der einen unbekannten Fjord im Morgengrauen anläuft, um auf Sicht navigieren zu können. Und siebzehn Breitengrade zwischen Packeis und Schafweide — das auf Deutsch geführte Bordlogbuch der längsten Grönland-Route.
Vorstoß zu den Gletschern im Nordosten der Diskobucht
Drei Anläufe: erst Umkehr bei 20 Kilometern, dann bei 10, schließlich 5 Kilometer vor der Front. Gemessene Höhe der Abbruchkante: 140 Meter. Die Echolote fanden bei über 500 Metern keinen Grund.
Südgrönland im Logbuch: Wikingerruinen, heiße Quellen, drei Walarten
Eine Kirchenruine aus dem 10. Jahrhundert, die das Meer sich zurückholt. Eine verlassene Missionsstation mit deutschem Namen. Ein Badebecken mit heißem Quellwasser, während im Fjord Eisberge treiben — und drei Walarten an einem einzigen Vormittag. Das Bordlogbuch einer Südgrönland-Reise.
Neuland in Westgrönland: dreizehn Plätze, an denen vorher kein Expeditionsschiff war
Dreizehn Plätze in acht Wochen, an denen laut AECO-Register kein anderes Expeditionsschiff war. Andreas Umbreit über das Reisen abseits der Katalognamen, die vermutlich ältesten Gesteine der Erde und ein Buchungsverhalten, das ihn beschäftigt.
Wie viel Expedition steckt in einer Expeditionskreuzfahrt?
Expeditionsleiter Andreas Umbreit hält den Begriff für hoch gegriffen — und zeigt, wo trotzdem ein echtes Stück Expedition steckt: vier Fuchsfallen, drei Gräberfelder und ein Hausfundament, die im grönländischen Denkmalregister fehlten.
Von Spitzbergen nach Ostgrönland: vierzehn Tage im Logbuch
Ein Schiff, das sein WLAN abschaltet, um der Forschung nicht in die Quere zu kommen. Zwei Weckrufe vor sechs Uhr morgens, beide für einen Sonnenaufgang. Und vierzehn Grad Unterschied zwischen dem kältesten und dem wärmsten Tag — das Bordlogbuch der Überfahrt von Longyearbyen nach Akureyri.
Der Sermeq Kujalleq und der Kangia-Fjord: Grönlands wichtigste Eisberg-Wiege
Elf Kilometer Kalbefront, über 40 Kilometer Rückzug seit 1850 und ein Unterwasserrücken, der die Eisberge festhält: der produktivste Gletscher Grönlands.
Zehn Tage Scoresbysund: das Logbuch der MS Ortelius
Ein Eisbär, der die Anlandung verhindert. Eine Siedlung, die zum Greifen nah liegt und unerreichbar bleibt. Und fünf bis sechs Meter Wellen, während in der Bar Popcorn verteilt wird — das Bordlogbuch einer Ostgrönland-Reise, Tag für Tag mit Positionen und Wetterdaten.
Notizen aus hohen Breiten: Diskobucht-Reise mit der CAPE RACE
Diskobucht-Reise mit der CAPE RACE, 26. Juni bis 3. Juli: von der Anreise-Odyssee über einsame Fjorde ganz für uns allein bis zu schlafenden Buckelwalen und kirchenfensterartig durchscheinenden Eisbergen — der Bericht von Expeditionsleiter Andreas Umbreit.
Als die CAPE RACE ihr eigenes Boot holen musste
Kurz vor Mitternacht schob sich das Treibeis so dicht in die Bucht von Ilulissat, dass unser Zodiac feststeckte. Also holte die CAPE RACE es mit dem ganzen Schiff — eine Nacht im Eis, wie sie in keinem Reiseplan steht.
Auf dem Gletscher stehen: Wandern und Polarkreis auf einer Grönland-Expedition
Trittsicherheit auf Geröll, eine Wasserquerung, tiefe Schneefelder — und für viele die erste Wanderung auf echtem Gletschereis. Was auf einer Grönland-Expedition körperlich verlangt wird.
Westgrönland im Juni: von Nuuk nach Ilulissat mit der MS Cape Race
Acht Tage von Nuuk nach Ilulissat: Wetter, Route und Tierbeobachtungen einer Westgrönland-Expedition im Juni 2026, Tag für Tag aus dem Bordlogbuch der MS Cape Race.
Im Kielwasser der Belgica — eine Reise ins Bellingshausen-Meer
Eine 24-nächtige Expedition ins Bellingshausen-Meer — im Kielwasser der Belgica von Adrien de Gerlache und auf den Spuren Fabian von Bellingshausens, mit der seltenen Chance auf eine Hubschrauberlandung auf der einsamen Peter-I.-Insel.
Notizen aus hohen Breiten: Saisonstart Grönland extrem
Ein über Nacht gesperrter Flughafen, eine improvisierte Umbuchung – und am Ende zehn sonnendurchflutete Tage an Grönlands Westküste: mit Landungen, die nicht einmal im AECO-Register verzeichnet sind, und einem Besuch bei fast vier Milliarden Jahre alten Gesteinen.
Ilulissat-Eisfjord — wo Eisberge geboren werden
Der Sermeq Kujalleq gilt als produktivster Gletscher außerhalb der Antarktis. Was den Ilulissat-Eisfjord so einzigartig macht.
Scoresbysund — das größte Fjordsystem der Welt
An Grönlands Ostküste liegt der Scoresbysund: 350 Kilometer lang, bis zu 1.500 Meter tief, mit Moschusochsen und Eisbergen in Kathedral-Größe.
Buckelwale in der Diskobucht
Von Juni bis September kehren Buckelwale zum Fressen in die Diskobucht zurück. Warum gerade diese Bucht für sie so wichtig ist.